
"Nantucket! Wenn man die
Karte nimmt und es sich ansieht,
merkt man in der Tat, daß es in der Welt einen Eckplatz
ausfüllt. In einiger Entfernung von der Küste steht es
einsamer da als der Leuchtturm von Eddystone, ein Sandhügel ohne
Hinterland, geformt wie ein Ellbogen, Düne durch und durch."
-- Hermann Melville, "Moby Dick"

"Nur der Mann aus Nantucket durchschweift
seine Heimat, wenn er den Ozean durchkreuzt, ... nur er pflügt die
See als seinen eigenen Acker. Die See ist ihm Haus und Hof, auf See hat
er sein Gewerbe, und auch Noahs Sintflut, könnte es nicht
stillegen. Er lebt auf der See wie der Präriehahn auf seiner
Prärie. Er birgt sich in der Woge, er erklimmt sie wie der
Gamsjäger die Alp. Jahrelang sieht er nichts als Wasser, und kommt
er endlich an Land, so riecht es ihm wie eine fremde Welt, wie der Mond
dem Erdbewohner, wenn er hinaufgelangen könnte. Der landfremden
Möwe gleich, die bei Sonnenuntergang die Flügel
zusammenfaltet und sich von der Woge in den Schlummer wiegen
läßt, geit er die Segel auf, wenn auf hoher See der Abend
kommt, und legt sich zur Ruhe, während unter seinem Kissen die
Herden der Robben und Wale weiden."
-- Hermann Melville, "Moby Dick"

Nantucket, Life-Saving Museum

"... und das weite
Leichentuch des Meeres wallte fort wie seit fünftausend Jahren"
-- Hermann Melville, "Moby Dick"
Zitate aus "Moby Dick", aus dem Englischen übersetzt von Thesi
Mutzenbecher.